{"id":9763,"date":"2006-09-29T16:19:31","date_gmt":"2006-09-29T14:19:31","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.harald-bluechel.com\/sueddeutsche-zeitung-september-29-2006-interview-by-philipp-mattheis\/"},"modified":"2025-08-13T16:33:23","modified_gmt":"2025-08-13T14:33:23","slug":"sueddeutsche-zeitung-september-29-2006-interview-by-philipp-mattheis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dev.harald-bluechel.com\/en\/sueddeutsche-zeitung-september-29-2006-interview-by-philipp-mattheis\/","title":{"rendered":"Sueddeutsche Zeitung, September 29, 2006, Interview by Philipp Mattheis"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8220;In der Massenkonfektion wird das Genre\u00a0<\/strong><strong>fragw\u00fcrdig&#8221;<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eDer erste Star der Technomusik\u201c, \u201eTechnowunderkind\u201c, \u201eMozart des elektronischen Zeitalters\u201c \u2013 Anfang bis Mitte der Neunziger war Harald Bl\u00fcchel der Star der internationalen Technoszene. Unter dem Pseudonym \u201eCosmic Baby\u201c wurde er zum Publikumsliebling und war auf den Titelbl\u00e4ttern nahezu jeder wichtigen Musikzeitschrift zu sehen. Ende der Neunziger kehrte er der Szene den R\u00fccken \u2013 1998 erschien sein letztes Soloprojekt, der letzte Live-Auftritt liegt sieben Jahre zur\u00fcck. \u00d6ffentlich trat er nur noch als Komponist f\u00fcr Theatermusiken an den Schauspielh\u00e4usern in Stuttgart, Z\u00fcrich und Hamburg in Erscheinung. Nun beginnt er eine Album-Trilogie zu ver\u00f6ffentlichen\u2013 mit dem Sound von damals haben die neuen St\u00fccke nichts mehr zu tun.<\/em><\/p>\n<p><strong>Ihre letzte Ver\u00f6ffentlichung liegt acht Jahre zur\u00fcck. Warum ist soviel Zeit vergangen, bis Sie wieder ein Album ver\u00f6ffentlichten?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Ich brauchte eine sehr lange Zeit, die Erfahrungen meines bisherigen Lebens\u00a0 zu verarbeiten. Ende der Neunziger war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich an der existentiellen Frage nicht mehr vorbei kam, ob ich an einem lieb gewordenen Status festhalten sollte, der mir unterschwellig mehr und mehr Unbehagen bereitete.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>\u201eDer erste Star der Technomusik\u201c, \u201eTechnowunderkind\u201c, Protagonist in \u201eLost in Music\u201c, eine Beitrag des \u201eARD Kulturweltspiegel\u201c. Sie standen Mitte der Neunziger im Rampenlicht aller wichtiger Musik-Medien. \u201eCosmic Baby\u201c war Star und Liebling der Techno-Szene. Warum arbeiten Sie nicht unter Ihrem alten Namen weiter?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Die Musik auf \u201eStellar Supreme\u201c und \u201eThinking about myself\u201c, auch die Art, wie ich Live-Konzerte spielte, entsprach meinem damaligen Lebensgef\u00fchl. Ich f\u00fchlte mich als Identit\u00e4t \u201eCosmic Baby\u201c authentisch. Doch das entwickelte sich mehr und mehr zum zwanghaften Abbild, zur Rolle, zur Marke: F\u00fcr das Publikum, wie f\u00fcr mich selbst verschwand der Mensch Harald B\u00fcchel hinter der Kunstfigur. Ich erlebte, dass mir mein eigenes Programm davon flog. Das ging soweit, dass ich mir irgendwann sowohl im\u00a0 Studio als auch im \u00f6ffentlichen Raum die Gedanken machte: entspricht das jetzt noch \u201eCosmic Baby\u201c oder nicht? Erst in der Reflektion, aus einem gewissen Abstand heraus wurde mir klar, da\u00df es sich hierbei nicht nur um ein individuelles, sondern um ein allgemein gesellschaftliches Dilemma\u00a0 handelt&#8230;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Weil man versucht, einem Bild zu entsprechen, das die Umwelt von einem hat?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Genau. Jeder versucht sich den Erwartungen seiner Umwelt entsprechend zu verhalten, weil man in einer auf Konkurrenz und Markt basierenden Gesellschaftsform eben nur derjenige z\u00e4hlt, der \u201eerfolgreich\u201c ist. Wir haben dieses Verhalten aus unserer Sozialisation heraus so verinnerlicht, dass es von vielen Verlust\u00e4ngsten begleitet ist, zu einem &#8220;was bin ich eigentlich Selbst?&#8221;, oder \u201ebin ich ausschlie\u00dflich die Summe der ankonditionierten Bilder ?\u201c, zu kommen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Sie waren 1989 auf der allerersten Love-Parade in Berlin mit 150 Teilnehmern. Wie haben Sie die Zeit Anfang der Neunziger erlebt?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Es war wunderbar. Ich kam aus N\u00fcrnberg nach Berlin. Kaum war ich dort, habe ich Leute kennen gelernt, die genau dasselbe wollten wie ich: mit ein paar Synthesizern und Rhythmus-Maschinen eine neue Musik machen. Ich konnte an einer spannenden Entwicklung von etwas Neuem teilhaben und sie mitgestalten \u2013 etwas, das sich wohl jeder K\u00fcnstler w\u00fcnscht. Es gab damals keine Unterschiede zwischen Fans und Machern.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Wann hat sich das ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Techno wuchs Anfang der 90er sehr schnell. Man kann sich das heute kaum mehr vorstellen: Eine Musikbewegung fand au\u00dferhalb der Leit-Medien und Major-Labels statt und wuchs \u00fcberall auf der Welt \u2013 egal ob Detroit, Berlin oder London.\u00a0 Der Begriff \u201eglobal village\u201c hatte damals f\u00fcr mich noch nicht den faden Beigeschmack von seiner heutigen Realit\u00e4t.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Sehen Sie sich heute noch als Teil einer \u201eTechno-Szene\u201c? Gibt es die \u00fcberhaupt noch?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Allersp\u00e4testens 1999, als diese Musik zwei Jahre vor ihrem kommerziellen H\u00f6hepunkt stand, der gleichzeitig Gipfelpunkt einer k\u00fcnstlerisch besch\u00e4menden Armseligkeit war,\u00a0 habe ich aufgeh\u00f6rt, mich mit Techno als perspektivische Popkultur auseinanderzusetzen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Viele der St\u00fccke auf \u201ethinking about myself\u201c und \u201eStellar Supreme\u201c waren ihrer Zeit weit voraus. 1994 erschien die erste der \u201eCafe del Mar\u201c-Compilations. Die Sampler l\u00f6sten einen \u201eChill-out-Boom\u201c aus. Wie empfinden Sie Musik solcher Art?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Wer freut sich nicht dar\u00fcber, Anteil an einer musikalischen Entwicklung zu haben. Doch schnell wurde aus der Freude dar\u00fcber erst ein gewisses ungl\u00e4ubiges Staunen, dann nur noch \u00c4rger: es hagelte Kopien von Kopien von Kopien, die in ihrer zunehmenden Belanglosigkeit nur noch verbrannte Erde hinterlie\u00dfen. Analytisch betrachtet ist das nichts Neues: In der Massenkonfektion wird irgendwann das gesamte Genre fragw\u00fcrdig und ungenie\u00dfbar, weil ihre Flut\u00a0 die wenigen guten Beispiele nat\u00fcrlich mit wegsp\u00fclt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Am 11. Januar dieses Jahres ist Mark Spoon gestorben \u2013 mit unter an den Folgen exzessiven Drogenkonsums. Sie waren Anfang der Neunziger zusammen auf dem Label \u201eLogic Records\u201c. Wie gut kannten Sie ihn?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Dass wir Freunde waren, w\u00e4re zuviel gesagt. Aber wir hatten Begegnungen, an denen wir uns sehr nahe waren. Wir hatten ganz pers\u00f6nliche Abende zu zweit, ohne Publikum und ohne Beobachtung. Das waren sehr sch\u00f6ne Momente.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Welche Rolle haben Drogen damals gespielt?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>F\u00fcr Viele sicherlich eine sehr gro\u00dfe. Je gr\u00f6\u00dfer die Bewegung wurde, desto mehr Drogen kamen ins Spiel. Das waren Flucht \u2013 und\u00a0 Nachahmungseffekte: Es ist sehr verlockend, sich wegzuschie\u00dfen, um sich bedingungslos mit \u201eHaut und Haaren\u201c einer Sache ausliefern zu k\u00f6nnen. Ich f\u00fcr meinen Teil wollte genau das Gegenteil davon: durch bewusst Erlebtes die realen Zust\u00e4nde ver\u00e4ndern. Letztendlich war das auf eine kontr\u00e4re Art genauso naiv.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Die Musik dem Album \u201eDie Toteninsel\u201c und dem Nachfolgendem \u201eCaged\u201c hat mit Techno nichts mehr zu tun. Was ist in der Zwischenzeit passiert?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Meine Verortung in der Gegenwart hat sich ge\u00e4ndert. Die Situation, aus der heraus ich heute Musik mache, hat sich verschoben. Wollte ich in der \u201eCosmic Baby\u201c-Welt noch einfache, sozusagen reine Zust\u00e4nde wie \u201etraurig\u201c, \u201everliebt\u201c, \u201egl\u00fccklich\u201c in musikalisch gef\u00e4lliger Form abbilden, so interessieren mich seit Jahren komplexere, widerspr\u00fcchliche innere Abl\u00e4ufe, die ich in musikalisch ausdr\u00fccken m\u00f6chte.\u00a0 Das bedeutete: Suche nach neuen Darstellungsformen, Kl\u00e4ngen und Kompositionstechniken. Was wiederum bedeutet: studieren, handwerklich dazu lernen, experimentieren und bew\u00e4hrte Wege verlassen\u00a0 k\u00f6nnen. Das braucht Zeit und Geduld.\u00a0 R\u00fcckbesinnungen auf Felder der klassischen Moderne wie\u00a0 \u201eMusique Concrete\u201c inspirierten mich dabei mehr als der Begriff \u201ePopmusik\u201c. Ich w\u00fcrde meine eigene Musik heute eher als \u201eH\u00f6rst\u00fccke\u201c bezeichnen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>In der \u201eToteninsel\u201c verbinden Sie Elemente klassischer Musik mit elektronischen Kl\u00e4ngen, \u201ecaged\u201c ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr klassische Instrumente geschrieben . Wo sehen Sie die Chancen und wo die Grenzen elektronischer Musik?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Das verlockende und faszinierende an elektronischer Musik ist die M\u00f6glichkeit, mit relativ geringem Aufwand und ohne handwerkliche F\u00e4higkeiten komplexe Ideen akustisch umsetzen zu k\u00f6nnen. Leider folgt daraus nicht zwangsl\u00e4ufig eine gr\u00f6\u00dfere musikalische Vielfalt. Genau das Gegenteil ist zu h\u00f6ren: Die Musik klingt tendenziell immer gleicher, immer uniformer, un-unterscheidbarer, beliebiger \u2013 was wiederum kein musikspezifisches Problem ist , sondern einen allgemeinen Zustand (man denke nur an\u00a0 TV-Serien, Innenstadtstrukturen, Politikerstatements usw.) betrifft &#8230;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Woran liegt das?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Es geht nicht mehr um die Hingabe und das Erlebnis, etwas f\u00fcr sich und \u201ean sich\u201c zu schaffen, sondern darum, m\u00f6glichst schnell ein erfolgreich vermarktbares Produkt bereit zu stellen. Ganz allgemein: wir sprechen l\u00e4ngst nicht mehr vom Kunstwerk, das sich nach dem eigenen Gehalt und seiner stimmigen Gestaltung richtet, sondern von industriellen Kunstprodukten, die sich ausschlie\u00dflich am Profitmotiv messen lassen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Im Booklet von \u201eCage\u201c beklagen Sie die totale Vereinahmung des Menschen durch \u00d6konomie. In \u201eDie Toteninsel\u201c geht es Ihnen um den Widerspruch zwischen dem, was wir \u201edenken zu sein\u201c und was wir wirklich sind. Kann Musik \u00fcberhaupt solche komplexen Probleme aufgreifen?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Ich kann nicht so tun, als g\u00e4be es da eine Grenze zwischen einer quasi idealen Kunstsph\u00e4re und den gesellschaftlichen Problemen, vor denen ich als realer Mensch nun mal nicht die Augen verschlie\u00dfen kann. Ich suche in der Analyse von Systemen nach eigenen Standpunkten. Kein System funktioniert so, wie es sich selbst darstellt. Auch dieses nicht, das, je st\u00e4rker die gesellschaftlichen Widerspr\u00fcche zunehmen, uns immer hysterischer einzureden versucht, so liberal, frei und unideologisch wie nur irgendwas zu sein &#8211; und gleichzeitig st\u00e4ndig den Druck auf die wachsende Anzahl ihrer B\u00fcrger erh\u00f6ht, die an ihrem drohenden Fall in das existentielle Nichts selbst Schuld sein sollen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist eine Herausforderung zu versuchen, die Dinge, die mich am meisten in meinem Leben besch\u00e4ftigen, in Musik umzusetzen. Gehe ich diesen Weg, muss ich mir dar\u00fcber im Klaren sein, dass ich mich abseits der g\u00e4ngigen, vermarktbaren kommerziellen Strukturen bewege.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Das klingt alles sehr sch\u00f6n idealistisch. Aber meistens geht es doch nicht um ein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl als auch. Sie waren ber\u00fchmt, hatten einen guten Namen \u2013 warum wollen Sie darauf nicht aufbauen? Sie h\u00e4tten es heute um einiges leichter\u2026<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Aber genau diese Suggestion des \u201eSowohl als auch\u201c, dieses \u201edie goldene Mitte finden\u201c,\u00a0 ist doch die Wurzel dieser konturlosen, glattgeb\u00fcgelten, quotenkonformen, als sexy, schick und erfolgreich hin-designeten Scheinindividualit\u00e4t, die uns als Lebensfreude, Orientierungs- und Wertmassstab verkauft wird. Dieser Beckmann-Merkel-Bohlen-Fliege-Pluralismus macht mich krank.<\/p>\n<p>Der Schriftsteller Helmut Krausser brachte es einmal sehr sch\u00f6n auf den Punkt: <em>man mu\u00df kapieren, da\u00df das alles nur Masken ein und derselben Figur sind. Die Verbl\u00f6dungsgesell-schaft bedient man, sobald man sich mit ihr einl\u00e4sst. Egal wie.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><strong>Sie machen Ihre Pressearbeit selbst, k\u00fcmmern sich um den Vertrieb und die Pressung. Ist das nicht wahnsinnig viel Arbeit?<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Ja, das ist es. Andererseits konnte ich f\u00fcr mich den Beweis antreten, da\u00df es m\u00f6glich ist, Musik zu meinen k\u00fcnstlerischen Bedingungen zu gestalten: Ohne Businesspl\u00e4ne, Marketingargumente, Promokampagnen und das st\u00e4ndige Schielen auf irgendwelche Trend-Charts, Polls, Votings und Medienbarometer. Ohne Sponsering mit freundlicher Unterst\u00fctzung der Firma X oder Y, ohne diese wichtigtuerischen und gleichzeitig entw\u00fcrdigenden Blablablas mit Personen, die irgendwie \u201ewichtig\u201c f\u00fcr \u201edas Produkt\u201c zu sein scheinen. In meinen Augen wiegt ein wachsendes St\u00fcck qualitativer Unabh\u00e4ngigkeit den Verlust von quantitativem Aktionsradius, der allgemein als \u201eErfolg\u201c und \u201ePopularit\u00e4t\u201c verstanden wird, auf.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em><strong>Sueddeutsche Zeitung, 29.09. 2006, Interview von Philipp Mattheis<\/strong><\/em><\/p>\n<p>http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/interview-mit-cosmic-baby-in-der-massenkonfektion-wird-das-genre-fragwuerdig-1.432999<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4007 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Interview-mit-Cosmic-Baby-In-der-Massenkonfektion-wird-das-Genre-fragw\u00fcrdig-Kultur-sueddeutsche-1.de_.jpg\" alt=\"\" width=\"2479\" height=\"3508\" \/><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4008 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Interview-mit-Cosmic-Baby-In-der-Massenkonfektion-wird-das-Genre-fragw\u00fcrdig-Kultur-sueddeutsche.de-2.jpg\" alt=\"\" width=\"2479\" height=\"3508\" \/><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4009 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Interview-mit-Cosmic-Baby-In-der-Massenkonfektion-wird-das-Genre-fragw\u00fcrdig-Kultur-sueddeutsche.de-3.jpg\" alt=\"\" width=\"2479\" height=\"3508\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4010 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Interview-mit-Cosmic-Baby-In-der-Massenkonfektion-wird-das-Genre-fragw\u00fcrdig-Kultur-sueddeutsche.de-4.jpg\" alt=\"\" width=\"2479\" height=\"3508\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4011 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Interview-mit-Cosmic-Baby-In-der-Massenkonfektion-wird-das-Genre-fragw\u00fcrdig-Kultur-sueddeutsche.de-5.jpg\" alt=\"\" width=\"2479\" height=\"3508\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;In der Massenkonfektion wird das Genre\u00a0fragw\u00fcrdig&#8221; \u201eDer erste Star der Technomusik\u201c, \u201eTechnowunderkind\u201c, \u201eMozart des elektronischen Zeitalters\u201c \u2013 Anfang bis Mitte der Neunziger war Harald Bl\u00fcchel der Star der internationalen Technoszene. 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